Andreas Röthig - gruppo cs, Leopoldshöhe

Italienische Emotionen in Leopoldshöhe, wer würde das denken. Kein Problem für Andreas Röthig, tatkräftig unterstützt von seiner Frau Sabine und seinen Mitarbeitern. Gerade laufen die Planungen für die kommenden Veranstaltungen: Messen in ganz Europa. Andreas und sein Team liefern hier nicht nur erstklassigen Kaffee, Maschinen und das ganze Programm des professionellen Caterings, sondern eine ganz besondere Dienstleistung: Einen Barista Service, der auch in Italien geschätzt wird.

Anschließend fahren wir nach Bielefeld, ins „Glück und Seligkeit“. Hier soll Andreas eine SanRemo Kaffeemaschine einstellen. Auch viele Kunden aus der Gastronomie wissen seine Arbeit zu schätzen, weil er praktisch rund um die Uhr mit einer ganz besonderen Leidenschaft dabei ist. Mehr über diese Leidenschaft lesen Sie unten im Interview...

Andreas Röthig - gruppo cs
Andreas Röthig - gruppo cs
Andreas Röthig - gruppo cs
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Andreas Röthig - gruppo cs
Andreas Röthig - gruppo cs
Andreas Röthig - gruppo cs

Andreas Röthig – Das Interview

Wie entstand die Idee zu deinem Unternehmen und seit wann betreibst du es?
Die Idee entstand in meiner Zeit bei Tchibo in Hamburg. Ich wollte immer guten Espresso verkaufen. Das war seiner Zeit bei Tchibo bzw. bei keinem deutschen Röster möglich. Zudem Tchibo in den Jahren 1998/1999 die Firma Eduscho gekauft hatte und viele ältere Kollegen in das neue Team gekommen sind. Da stand relativ schnell für mich der Entschluss fest: Ich muss hier weg. Ich habe mich dann zum 01.01.2000 selbstständig gemacht.

Hat sich dein Unternehmen so entwickelt wie du es dir einmal vorgestellt hast?
Naja, man hat immer Vorstellungen wie es laufen könnte und sollte. Es ist nicht immer das eingetreten, was ich mir gewünscht oder vorgestellt habe. Andersherum sind auch unerwartete viele tolle Dinge eingetreten, von denen ich nie geträumt hatte.

Dein Kerngeschäft ist Kaffee. Welche Beziehung hast du persönlich zum Kaffee?
Ich liebe ihn.

Welche Beziehung hast du zur Gastronomie? Wir haben uns im Glück und Seligkeit sehr frei bewegen können, was mich sehr beeindruckt hast.
Da ich ja quasi ein Kind der Gastronomie bin (früher war ich auch DJ) kenne ich natürlich viele Leute. Wir sind nicht nur Lieferant der Gastronomie, wir sind ihr Partner. Tag und Nacht, Woche für Woche. Dabei entsteht für beide Seiten eine Win-Win Situation.

Du bist als Barista in ganz Europa unterwegs. Wie ist es dazu gekommen?
Ich habe im Jahre 2001 meine erste Espressomaschine für eine Messe vermietet. Auf dieser Messe habe ich damals auch meine Frau kennengelernt. Der Erfolg auf dieser Messe war so groß, dass ich mir gedacht habe: Andreas, vertiefe das Thema. Die Menschen wollen nicht nur in der Gastronomie guten Kaffee trinken.

Wie führst du das Unternehmen, wenn du unterwegs bist?
Wir sind ja nun ein kleines familiäres Unternehmen. Jeder bei uns im Team entscheidet in gewissen Bereichen selbstständig. Aber als letzte Kontrolle steht mir immer meine Frau zur Seite.

Welche Leistungen und Produkte gibt es außer Kaffee/Maschinen noch?
Außer Kaffee und Kaffeemaschinen haben wir noch unseren FRANCINI Prosecco und Zubehör wie Reinigungsmittel und Ersatzteile im Programm.

Wie vereinbarst du Familie und Unternehmen? Deine Frau Sabine hat doch auch ihren Platz im Unternehmen?
Es ist auch bei mir nicht immer ganz einfach, diesem Thema auf allen Seiten gerecht zu werden. Die Kinder haben es nicht anders kennengelernt, dass ich in den ersten 6 Monaten im Jahr häufig unterwegs bin. Den Sommer über bin ich immer zu hause. Dann gibt es die Monate September bis November, in denen ich wieder unterwegs bin. In dieser Zeit steht meine Frau nicht nur als Mutter zweier Kinder ihre Frau, sondern kümmert sich auch noch perfekt um die Firma.

Wie wichtig ist die Kommunikation mit deinen Kunden? Ich kenne dich als sehr gesprächssicheren Menschen, der zu vielen Themen etwas zu sagen weiß.
Die Kommunikation mit meinen Kunden ist mir mehr als wichtig. Da ich ein sehr offenes Verhältnis zu meinen Kunden habe, ist es auch mehr ein freundschaftliches Verhalten anstatt einer klassischen Kunden / Lieferantenverbindung.

Ist dein Beruf dein Traumberuf?
Nein!!!! Mein absolutes Hobby!!!!

Wie schaltest du ab und bekommst deinen Kopf frei?
Sowie ich bei meiner Familie bin habe ich abgeschaltet. Das musste ich aber auch erst lernen. Ich kann sehr gut Dinge einfach ausblenden. Hilft schon mal …

Wo möchtest du in fünf Jahren stehen?
Oh Reinhard, eine klassische Frage aus den Bewerbungsgesprächen ;-) Tja, jeder hat so einen Plan. Sicher ist, dass ich den Veranstaltungsbereich mit Espressobars noch weiter ausbauen werde. Das heißt aber auch, dass ich mich persönlich aus diesem Bereich in den nächsten 1-2 Jahren zurückziehen werde.
Der weitere Aufbau unserer Kaffeemarke auf dem europäischen Markt steht nun schon länger im Vordergrund. Wir schließen nun im Februar den Distributionsvertrag für Rumänien ab und die Verhandlungen für die Niederlande sind dementsprechend auch schon sehr weit vorangeschritten. Ich denke das sollte erst einmal reichen.